Dr. Penatzer

Prävention ist entscheidend, um gesund alt zu werden und das Risiko für schwerwiegende Erkrankungen zu minimieren.

Leistungen
Unsere Behandlungen im Überblick
Wann ist diese Diagnostik sinnvoll?

Die Diagnostik richtet sich nach Ihrer individuellen Fragestellung. Typische Situationen sind:

Sie möchten Ihre Gesundheit umfassend beurteilen
Sie möchten Risiken frühzeitig erkennen
Sie haben bestehende Risikofaktoren (z. B. Blutdruck, Cholesterin, Diabetes)
Sie haben Beschwerden oder unklare Symptome
Sie möchten Ihre Leistungsfähigkeit besser verstehen

Wie erfolgt die Diagnostik?

Die Diagnostik erfolgt in mehreren klar strukturierten Schritten:

Gespräch und Anamnese
Grundlage jeder Untersuchung ist eine ausführliche Erhebung Ihrer Situation und Risikofaktoren.

Gezielte Basisdiagnostik
Aufbauend darauf erfolgt eine strukturierte Untersuchung der relevanten Bereiche (Herz, Gefäße, Stoffwechsel, Funktion).

Indikationsbezogene Erweiterung
Weitere Untersuchungen werden nur dann durchgeführt, wenn sie medizinisch sinnvoll sind.

Ärztliche Gesamtbeurteilung
Alle Befunde werden zusammengeführt und verständlich eingeordnet.

Individueller Plan
Daraus entsteht ein klarer Plan für Prävention, Therapie oder Verlauf.

Welche Untersuchungen kommen zum Einsatz?

Je nach Fragestellung kommen gezielt ausgewählte Untersuchungen zum Einsatz:

Echokardiographie
Zur Beurteilung von Herzstruktur und Herzfunktion sowie zur frühzeitigen Erkennung struktureller Veränderungen.

Langzeit-EKG
Zur Erfassung von Herzrhythmusstörungen im Alltag, insbesondere bei unklaren Beschwerden oder Palpitationen.

Langzeit-Blutdruckmessung
Zur Beurteilung des Blutdruckverlaufs über 24 Stunden und zur Diagnostik bzw. Therapiekontrolle.

Ergometrie
Zur Einschätzung der Belastbarkeit und der kardiovaskulären Reaktion unter körperlicher Belastung.

Spiroergometrie
Zur umfassenden Beurteilung der kardiopulmonalen Leistungsfähigkeit und des Stoffwechsels unter Belastung.
Sie ermöglicht eine differenzierte Einordnung von Herz, Lunge und Energieumsatz und liefert eine präzise Grundlage für Training und medizinische Bewertung.

Gefäßdiagnostik (ABI / PWA)
Zur frühzeitigen Erkennung von Gefäßveränderungen und zur Abschätzung des kardiovaskulären Risikos.

Labor- und Stoffwechseldiagnostik
Zur Beurteilung zentraler Stoffwechselparameter und zur frühzeitigen Erkennung metabolischer Veränderungen.

FibroScan
Zur nicht-invasiven Beurteilung der Leberstruktur und möglicher fibrotischer Veränderungen, insbesondere bei metabolischen Risikofaktoren oder erhöhten Leberwerten.

Körperzusammensetzungsanalyse
Zur objektiven Beurteilung von Muskelmasse, Fettverteilung und Entwicklung im Verlauf.

Die Diagnostik ist bewusst umfassend.
Entscheidend ist jedoch nicht die Menge, sondern die strukturierte Auswahl, die ärztliche Einordnung und die Ableitung eines klaren Plans.

Weitere Untersuchungen erfolgen ausschließlich indikationsbezogen und individuell abgestimmt.

Spezialgebiet
Innere Medizin & Kardiologie
Prävention von Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Warum ist Prävention wichtig?
Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind die häufigste Todesursache weltweit. Eine frühzeitige Erkennung und Vermeidung von Risikofaktoren wie Bluthochdruck, Übergewicht, Rauchen und Stress kann das Risiko deutlich senken. Meiner Ansicht nach sind Herzinfarkte zu über 90 % vermeidbar – mit der richtigen Diagnostik und dem Willen, sich aktiv um die eigene Gesundheit zu kümmern.

Wie kann man vorbeugen?
Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen, eine ausgewogene Ernährung, ausreichend Bewegung und der Verzicht auf schädliche Gewohnheiten tragen entscheidend zur Prävention bei. Individuelle Risikoprofile und modernste Diagnostik helfen, gezielt vorzubeugen.

Herzschwäche (Herzinsuffizienz)

Was ist Herzschwäche?
Die Herzschwäche ist eine Erkrankung, bei der das Herz nicht mehr in der Lage ist, ausreichend Blut in den Körper zu pumpen, um die Organe mit Sauerstoff und Nährstoffen zu versorgen. Dies kann zu Symptomen wie Atemnot, Müdigkeit und Wassereinlagerungen in den Beinen führen.

Wann tritt sie auf?
Herzschwäche kann durch verschiedene Ursachen wie Bluthochdruck, Herzinfarkt oder Herzklappenerkrankungen entstehen. Eine frühzeitige Diagnose und gezielte Behandlung sind entscheidend, um die Lebensqualität zu verbessern und Komplikationen zu vermeiden.

Bluthochdruck (Hypertonie)

Was ist Bluthochdruck?
Bluthochdruck ist eine chronische Erkrankung, bei der der Druck in den Blutgefäßen dauerhaft erhöht ist. Dies belastet das Herz und die Gefäße und kann langfristig zu schweren Komplikationen wie Schlaganfall, Herzinfarkt oder Nierenversagen führen.

Wie erkennt man ihn?
Bluthochdruck verursacht oft keine direkten Symptome und bleibt daher häufig unentdeckt. Regelmäßige Blutdruckmessungen sind wichtig, um die Erkrankung rechtzeitig zu erkennen und zu behandeln.

Wie wird die Ursache abgeklärt?
Bluthochdruck kann primär (essentiell) oder sekundär sein.

Primäre Hypertonie:
In den meisten Fällen liegt keine konkrete Ursache vor, sondern es handelt sich um ein Zusammenspiel von genetischen Faktoren, Lebensstil und Umwelt.

Sekundäre Hypertonie:
Sie entsteht infolge anderer Erkrankungen oder Zustände, die gezielt abgeklärt werden müssen.

Dazu gehören:
Erkrankungen der Nieren (z. B. Nierenarterienstenose, chronische Niereninsuffizienz)
Hormonelle Störungen (z. B. Hyperaldosteronismus, Phäochromozytom, Schilddrüsenerkrankungen)
Medikamenteneinnahme (z. B. Kortison, Schmerzmittel, die Pille)
Schlafapnoe-Syndrom
Gefäßerkrankungen (z. B. Aortenisthmusstenose)

Die Abklärung erfolgt durch eine ausführliche Anamnese, körperliche Untersuchung, Blut- und Urintests sowie spezielle Untersuchungen wie Ultraschall, Gefäßdiagnostik oder Hormonanalysen.

Herzklappenerkrankungen

Was sind Herzklappenerkrankungen?
Herzklappenerkrankungen entstehen, wenn die Klappen im Herzen nicht mehr richtig öffnen oder schließen. Dies kann dazu führen, dass das Herz stärker arbeiten muss, um das Blut zu transportieren.

Welche Symptome treten auf?
Je nach betroffener Klappe können Symptome wie Atemnot, Schwindel, Herzrasen oder Müdigkeit auftreten. Eine frühzeitige Diagnose und Behandlung, z. B. durch Operation oder Katheterverfahren, sind entscheidend.

Herzrhythmusstörungen

Was sind Herzrhythmusstörungen?
Herzrhythmusstörungen treten auf, wenn der Herzschlag zu schnell, zu langsam oder unregelmäßig ist. Beispiele sind Vorhofflimmern, Herzrasen (Tachykardie) oder verlangsamter Herzschlag (Bradykardie).

Wann sollte man handeln?
Symptome wie Herzklopfen, Schwindel oder Ohnmacht sollten immer abgeklärt werden. Die Behandlung richtet sich nach der Art der Rhythmusstörung und reicht von Medikamenten über Katheterablation bis hin zur Implantation von Herzschrittmachern oder Defibrillatoren.

Zustand nach Herz-Operation

Welche Eingriffe sind häufig?
Herzoperationen umfassen Eingriffe wie Bypass-Operationen, Herzklappenersatz oder Reparaturen, oder die Implantation von Geräten wie einem Herzschrittmacher. Diese Eingriffe werden durchgeführt, um die Herzfunktion zu verbessern oder lebensbedrohliche Zustände zu behandeln.

Wie sieht die Nachsorge aus?
Die Nachsorge nach einer Herzoperation umfasst regelmäßige Kontrollen, die Anpassung der Medikation und die Unterstützung bei der Wiedereingliederung in den Alltag. Rehabilitationsmaßnahmen helfen, die körperliche Leistungsfähigkeit zu steigern und Komplikationen zu vermeiden.

Zustand nach Herzinfarkt

Was passiert bei einem Herzinfarkt?
Ein Herzinfarkt entsteht durch den plötzlichen Verschluss einer Herzkranzarterie, der die Durchblutung des Herzmuskels unterbricht. Dies führt zu einer Schädigung des Herzmuskels, die je nach Schweregrad bleibend sein kann.

Warum ist Nachsorge wichtig?
Nach einem Herzinfarkt ist eine regelmäßige kardiologische Betreuung entscheidend, um erneute Ereignisse zu verhindern, die Herzfunktion zu überwachen und Risikofaktoren wie Bluthochdruck, Cholesterin und Lebensstil zu optimieren.